Drachen, Pappmaché

Drache „Dan“

Dan war mein erster Drache. In dieser Einleitung kannst du nachlesen, wie ich auf die Idee des Drachen-Bastelns gekommen bin.

Dan widmete ich meinem verstorbenen Götti Daniel. Es war ein plötzlicher Tod und die Arbeit am Drachen half mir sehr, mit der Sache klar zu kommen.

Ich arbeite vor allem mit den Techniken von GourmetPaperMache. Es macht keinen Sinn, dir rein mit Text zu erklären, wie der Drache aufgebaut ist, bzw. ich werde nicht ins Detail gehen.

Schau dir doch die Videos auf Youtube von GourmetPaperMache an, um dir besser vorzustellen zu können, wie die verschiedenen Arbeitsschritte ablaufen und was für Techniken du wo verwendest. Andernfalls kannst du mir auch gerne deine Fragen in den Kommentaren stellen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dan’s Eckdaten:

  • Das Grundgerüst ist Pappmaché, also Zeitungspapier und als Klebstoff eine Mischung aus Mehl und Wasser.
  • Die Zähne sind aus Fimo geformt.
  • Die Haut besteht aus Stücken eines alten Leintuches, die in Weissleim getaucht und über das Grundgerüst gelegt werden
  • Die Augen sind Deko-Glas-Steine, bei denen ich auf die Rückseite Pupillen und Iris mit Acryl-Farbe aufgemalt habe.
  • Den Rücken-Kamm habe ich mit Draht erstellt und dann mit Stoff (siehe Technik Haut) bezogen.
  • Die Hörner bestehen aus Draht und Zeitungspapier. Ich habe die Zeitung um den Draht gewickelt, alles mit Klebeband fixiert und dann mit „Haut“ überzogen. Durch den Draht in der Mitte lassen sich die Hörner in Rohzustand super formen und verdrehen.
  • Der Panzer besteht aus Toilettenpapier-Schnipsel, in Weissleim getränkt, zusammengeknüllt und auf den Drachen geklebt

Zum bemalen benutze ich Acryl-Farben in Schwarz und violett, sowie Silber.

Wie schon erwähnt, war Dan mein erster Versuch. Bei ihm wollte ich die Techniken mit den Hörnern und der Panzerung ausprobieren.

Wenn ich ihn jetzt ansehe, fallen mir viele kleine und grosse Sachen auf, die ich anders oder besser gemacht hätte. Zum Beispiel hätte ich seinen Mund weiter öffnen sollen. Die „Panzerung“ sieht eher nach Wattebausch als nach Panzer aus und die Hörner könnten mächtiger sein.

Nichts desto trotz bin ich total stolz auf mich, wie er geworden ist.

Wenn du Fragen zu Dan, den Techniken oder den Arbeitsschritten hast, gebe ich mein bestes, um dir dabei zu helfen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s