Adventskalender

Adventskalender aus Briefumschlägen

Letztes Jahr entschloss ich mich, meinen allerersten selbst gemachten Kalender zu erstellen. Ich bin sehr verwöhnt was Adventskalender angeht und ich freue mich jedes Jahr aufs neue wie ein kleines Kind, wenn meine Mutter mir wieder einen gebastelt hat. Ich wollte diese Freude auch meinem Freund schenken (und es galt auch als Weihnachtsgeschenk, also zwei Fliegen mit einer Klappe).

Da mein Freund mit dem Zug unterwegs ist und eine doch relativ lange Strecke zwischen uns liegt, musste der Kalender kompakt und handlich sein. Ich entschied mich deshalb für einen Kalender aus Briefumschlägen mit Coupons darin.

 

Ich erstellte also als erstes eine Liste mit allen Coupons und übersetzte sie ins Französische (wir führen eine billigue Beziehung). Diese Liste zu erstellen dauerte ewig, den nach etwa 10 Coupons fehlen einem die Ideen. Ich suchte also etwas überall: Im Internet, auf Pinterest, ich fragte Arbeitskollegen und Freunde und am Schluss setzte ich noch 3 Jokers ein (gemeint als „Du darfst dir wünschen, was du willst“).

Als Nächstes suchte ich passendes Papier für die Briefumschläge, denn ich wollte sie selbst erstellen und nicht Fertige kaufen. Ich entschied mich für ein weihnachtliches Paper Pad in der Grösse 8 x 8 Inch. Mit dieser Grundlage bzw. den Grundmassen von 20.3 x 20.3 cm erstellte ich mir einen Plan, um möglichst das ganze Papier zu benutzen und keine Reste zu haben. Zur Sicherheit erstellte ich mir aus einfachem Druckerpapier einen 1:1 Prototypen.

Ich begann also 24 Seiten Papier auszusuchen und diese zu falzen, falten, schneiden und zu kleben. Was für eine Fleissarbeit….

Anschliessend musste ich meine Liste der Coupons auf 24 Kärtchen schreiben. Ich legte mir die Kärtchen und die Umschläge auf den Boden und sortierte sie solange, bis ich mit der Reihenfolge der Papier-Motive und Coupons zufrieden war. Denn ich wollte nicht, dass sich zwei gleiche Motive nacheinander wiederholten und ich hatte auch einige Coupons, die eher anfangs Dezember Sinn machten (z.B. ein Besuch auf den Weihnachtsmarkt würde für den 24. Dezember keinen Sinn mehr machen).

 

Als ich alles in der richtigen Reihenfolge zurecht gelegt hatte, habe ich die Zahlen auf den Umschlägen angebracht. Diese habe ich als Sticker fixfertig gekauft. Anschliessend habe ich alle Coupons in die Briefumschläge gepackt und diese mit einem runden schwarzen Sticker verschlossen.

Als Finish habe ich alles gestapelt und mit einem schwarzen Schleifenband zusammengebunden.

Mein Freund hatte eine riesen Freude den ganzen Dezember lang. Ich habe fast täglich ein Foto von ihm erhalten mit dem jeweiligen Coupon. Und am Ende hat er alle Karten nebeneinander gelegt, mit einer Polariod-Kamera ein Foto gemacht und mir geschenkt. Dieses Foto hängt bis heute an meinem Kühlschrank.

 

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