Masken, Pappmaché

Maske Princess Mononoke

Diese Maske stammt aus dem japanischen Anime „Prinzessin Mononoke“. Der Film thematisiert unter anderem die Umweltzerstörung und die Probleme zwischen Menschen und Tieren. Obwohl es ein Zeichentrickfilm ist, ist er nicht für Kinder geeignet, da es auch einige heftige Kampf-Szenen enthält.

Ich finde den Film äusserst interessant und das starke Frauenfigur als Hauptrolle faszinierend. Deshalb wollte ich ihre Maske nachbasteln und an meiner Wand haben.

 

 

Die Maske an sich ist sehr einfach, denn die Grundform ist rund. Um diese zu erhalten habe ich einen grossen Ballon genommen und die Hälfte davon mit Pappmaché bearbeitet. Als Kleister für das Zeitungspapier benutzte ich wie immer einen Mix aus einfachem Mehl und Wasser.

Für die Augen und den Mund brauchte ich wieder eine runde Form, allerdings waren hierfür meine Luftballons zu gross, also nahm ich Bowle-Schälchen aus Plastik. Auch diese überzog ich mit Pappmaché und liess alles trocknen.

 

In einem zweiten Arbeitsschritt entfernte ich den Ballon von meinem Grundgerüst und schnitt die Ränder nach, damit diese schön abschlossen. Da diese allerdings noch etwas schwach waren, habe ich noch einige Schichten Zeitungspapier darüber gekleistert. Es passiert schnell, dass die Pappmaché Schicht zu dünn ausfällt. Zum Glück kann man sie auch später noch nachbessern und somit verstärken.

Auch bei den Augen und dem Mund entfernte ich die Plastik-Schalen und besserte die Ränder nach. Anschliessend schnitt ich in der oberen Hälfte jeweils ein Loch aus.

 

Nun kann man schon die Einzelteile zusammenfügen. Ich platzierte die Augen und den Mund auf meiner Grundform und klebte sie mit Heissleim fest. Für die Ohren benutzte ich ein Teil aus meiner Reserve-Sammlung, welches ich in die richtige Form schnitt und anschliessend an der Maske festklebte. Mit einigen Schichten Pappmaché verstärkte ich die Übergänge zu den angeklebten Einzelteilen.

Für die Aushebungen und andere Details der Maske formte ich aus Zeitungspapier kleine Würmer. In Kleister getaucht werden diese auf die Maske geklebt und die Übergänge mit einigen Schichten Zeitungspapier begradigt. Anschliessend muss alles trocknen.

 

Als nächstes folgt schon das Bemalen. Ich habe die ganze Maske zuerst in einem Rot-Ton grundiert, die Höhlen der Augen und des Mundes mit schwarzer Farbe gestrichen und in einer zweiten Etappe die Aushebungen, den Rand der Maske, die Augen und den Mund in einem Braunton angemalt.

Für den Finish kaufte ich mir haarigen Stoff in weiss, schnitt zwei Öffnungen für die Ohren in den Stoff und legte ihn anschliessend über die Maske.

Um Sie an der Wand befestigen zu können, habe ich zwei Löcher in den oberen Rand gestanzt und einen Fischer-Faden durchgezogen und verknotet.

 

Und so einfach geht diese Maske! Durch die Trocknungs-Zeiten dauert es allerdings schon einige Tage, bis die Maske fertig ist. Aber durch die einfachen Grundformen ist sie definitiv als Anfängermodel geeignet.

Wie gefällt dir die Maske? Hättest du Verbesserungsvorschläge oder andere Tricks für die Arbeit mit Pappmaché?

 

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