Karten

Muttertags-Kartenserie Teil 1

An einem schönen Nachmittag packte mich die Lust, Karten zu basteln. Aber was für welche? Beim Durchschauen meiner Stempelsammlung fiel mir das Set „Mom & Me“ von Lawn Fawn in die Hände, und da bald Muttertag ist, wollte ich ein Serie erstellen.

Ich stempelte also die verschiedensten Kombinationen auf Papier: Mama-Fuchs und Baby-Fuchs auf einem Baumstrunk, Mama-Eule und Baby-Eulen auf einen Ast und so weiter. Heraus kam diese zuckersüsse Serie:

 

Best Mom Ever

Bei dieser 2D-Karte stempelte ich als erstes die Fuchsmama mit Baby auf die Karte, erstellte anschliessend eine Maske und dadurch konnte ich den Baumstrunk in den Hintergrund stempeln. So sieht es aus als würden die Füchse auf dem Strunk sitzen. Mit etwas Wasserfarbe kolorierte ich anschliessend die Füchse und den Rasen, stempelte mit farbigen Distress-Ink Stempelkissen etwas Gras, Blumen und Schmetterlinge auf die Wiese und platzierte einen Spruch unterhalb der Szene.

 

Happy Mother’s Day

Auch bei dieser 2D-Karte stempelte ich zuerst die drei Eulen und, mit Hilfe einer Maske, den Ast in den Hintergrund. Ich bedeckte die Eulen und den Ast mit Masking-Fluid und färbte den gesamten Hintergrund mittels Distress-Ink blau ein. Einige Wasserspritzer verleihen dem ganzen etwas Interesse. Anschliessend entfernte ich das Masking-Fluid von den Figuren und kolorierte diese mit Wasserfarben. Noch ein Spruch auf einen Streifen weissen Papiers und fertig ist auch diese Karte.

 

I look up to you

Bei dieser Karte habe ich die Maske vergessen und dadurch die Karte versaut. Allerdings weigere ich mich immer, etwas wegzuwerfen, das noch gebraucht werden könnte, also versuchte ich sie noch zu retten. Ich stempelte also die beiden Füchse noch einmal auf Papier, kolorierte diese und auch den Hintergrund der Karte mit Wasserfarben. Anschliessend schnitt ich die zwei Figuren aus, bedeckte die Rückseite mit 3D-Foam-Tape und klebte sie auf meinen missglückten Hintergrund. Den Spruch stempelte ich auf einen Streifen weisses Papier und klebte auch diesen mit 3D-Foam-Tape auf die Karte. Rettungs-Aktion geglückt!

 

You give the best Hugs

Diese Karte erstellte ich ohne weitere Zwischenfälle und nach dem Kolorieren entschied ich mich, die Karte noch etwas aufzupeppen: Ich wollte daraus eine LED-Karte erstellen! Meine LED-Karten-Kenntnisse sind noch etwas mager, daher nahm ich es als super Lernübung. Ich schnitt also vorsichtig das Herz im Baumstrunk mit einem Japanmesser aus. Als nächstes stempelte ich den kleinen Spruch fürs Herz mit Versemark-Ink auf Transparenz-Papier und embosste das ganze mit weissem Pulver. Das embosste Teil kann nun auf die Rückseite des Bildes geklebt werden.

Als Nächstes nahm ich einen Karten-Rohling zur Hand und erstellte einen Plan für den LED-Kreislauf: Ich zeichnete den Standort des LEDs und der Batterie ein und verband die beiden mit zwei Linien für die positive und negative Seite des Kreislaufs. Als nächstes wird der Schalter für die Batterie erstellt (ein Streifen Papier, in der Mitte gefaltet) und die eine Hälfte auf das Papier geklebt. Nun kommen die Kupfer-Bänder zum Einsatz. Diese werden den zuvor eingezeichneten Linien entlang aufs Papier geklebt. Achte darauf, das sich die Bänder nicht berühren, sonst funktioniert der Kreislauf nicht. Bei der positiven Seite wird das Band einfach auf den Schalter geklebt, bei der negativen Seite wird das Band um das Papier des Schalter geklebt (siehe Bild).

Nun kann das LED auf das Kupfer-Band geklebt werden, die Batterie eingesetzt werden und durch drücken des Schalters sieht man, ob der Kreislauf funktioniert. Alles funktioniert, also kann nun das Foam-Tape aufgeklebt werden. Wichtig hierbei ist, dass man die Batterie dabei ummauert, damit diese nicht wegrutschen kann. Allerdings muss sich das Schalter-Papier immer noch frei bewegen können. Das Foam-Tape darf über das Kupfertape geklebt werden aber – logischerweise – nicht über das LED. Und das Foam-Tape muss mindestens so hoch wie die Batterie sein, also ca. 4mm oder besser gesagt zwei Lagen Tape. Ich habe in meiner Karte noch eine Art Sicherungslasche erstellt, um den Kreislauf zu unterbrechen, wenn dieser nicht gebraucht wird.

Diese Massnahme kommt von der Erfahrung meiner ersten Karte: Der Kreislauf war ständig verbunden und dadurch das LED immer am Leuchten. Die Batterie würde dadurch ziemlich schnell leer sein. Allerdings habe ich auch bemerkt, dass sich nach 1-2 Tagen die Karte etwas legt und begradigt, dadurch ist der Druck auf die Batterie und den Kreislauf nicht mehr so hoch und das LED leuchtet nur noch dann, wenn man mit dem Finger auf den Schalter drückt. Jedenfalls, für die Lasche habe ich einfach ein Streifen Papier zwischen den Schalter und die Batterie gelegt. Durch das Rausziehen der Lasche, verbindet sich der Kreislauf wieder und das LED leuchtet. Mit zwei weiteren Streifen Papier habe ich einen Stopper erstellt, damit die Lasche nicht komplett heraus ziehen lässt. Nun kann das Bild auf den Karten-Rohling geklebt werden und fertig ist auch diese Karte!

 

Das sind nun meine Karten zur Muttertags-Serie. Welche ist dein Favorit? Was hast du für Tipps und Tricks zu LED-Karten und wie gehst du mit „missglückten“ Karten um?

Ps.: Diese Karten gibts in meinem Online-Shop zu kaufen.

 

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