Karten

Muttertag – Kartenserie Teil 3

Die Schneekugel-Karten habe ich bereits in meinem letzten Beitrag kurz erwähnt. Ich habe sie zur gleichen Zeit erstellt wie die Karten aus Teil 2, allerdings war der Eintrag schon so lang genug, also entschied ich mich, den Kugeln einen eigenen Eintrag zu widmen. Ich wollte nämlich eine Technik ausprobieren, welche ich eines Abend auf Youtube entdeckte. Dabei zeigte die Dame, wie man mit weisser Acryl-Farbe Stempel-Motiven aus Glas den typischen Glas-Look verleiht. Dabei wird verdünnte weisse Acryl-Farbe auf das Bild aufgetragen und so diese typische Spiegelung hergestellt.

 

Ich kolorierte also als Erstes alle meine Bilder und malte auch den Hintergrund in einer schlichten Farbe aus. Denn: Weisse Farbe auf weissem Hintergrund bringt nichts. Als nächstes legte ich mir alles zurecht, was ich brauchen wurde: Weisse Farbe, etwas Wasser und einige Grössen an flachen Pinseln. Ich erstellte mir auch kurzerhand noch eine Übungs-Schneekugel, da ich nicht den Mut hatte, meine allerersten Erfahrungen auf einem fertigen Bild auszuprobieren. Ich brachte also einige schichten Farbe auf meinem Übungs-Objekt auf, um mich mit den Materialien vertraut zu machen und das richtige Mischverhältnis  zum Wasser zu finden. Danach hatte ich genug Mut, um diese Technik auf meinen Bildern anzuwenden.

 

Ich klebte mir das erste Bild auf meiner Arbeitsplatte fest und begann vorsichtig eine nach der anderen Schicht aufzutragen. Nach jeder Schicht habe ich ein Foto gemacht, um den Vorschritt und Veränderungen zu zeigen.

 

Jedoch fühlte ich mich immer noch unsicher. Nach 1-2 weiteren Bildern beschloss ich mich, das Video noch einmal anzusehen. Da fiel mir auf, dass sie Klebeband oben und unten vom Glas-Motiv angebracht hat, um die Farbe einfacher aufs Papier zu bringen, ähnlich wie bei den Distress Inks. Also versuchte ich es auf diese Weise und fühlte mich sicherer. Auch hier habe ich wieder die einzelnen Schichten dokumentiert.

 

Als ich alle Bilder schliesslich mit dem Glaslook verschönert hatte und alles getrocknet war, habe ich die einzelnen Schneekugeln mit der dazugehörigen Stanze ausgestanzt.

 

Nun suchte ich mir die passenden Karten-Rohlinge raus. Am Tag davor habe ich diese verschärften farbigen Karten-Rohlinge entdeckt, welche heruntergesetzt waren und ich einfach unbedingt verbasteln wollte. Da die Schneekugeln allerdings fast etwas zu klein für die Kartengrösse waren, entschied ich mich alle Karten in ein Quadrat von 10.5 x 10.5 cm zu kürzen. Danach suchte ich mir für jede Karte das ein passendes Motivpapier heraus. Die Motivpapiere umrandete ich noch mit einem schwarzen Stift.

 

Bei einigen Karten platzierte ich zusätzlich noch einen Spruch aus den Resten der Karte und klebte zu guter Letzt die Motivpapiere, Kugeln und Sprüche auf die jeweiligen Karten-Rohlinge. Um einigen noch den letzten Schliff zu geben, klebte ich noch einige Pailletten auf die Karte.

 

Mein abschliessendes Fazit: Die Glaslook-Technik finde ich klasse, allerdings habe ich den Bogen noch nicht ganz raus. Die Bilder sind ok, ich hab keines damit zerstört. Allerdings könnte es besser sein, wie ich finde. Was meinst du dazu?

 

Auch diese Karten kannst du in meinem Online-Shop kaufen. Der Muttertag am 13. Mai rückt näher und deine Mutter würde sich sicher freuen!

 

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