Bücher & Alben

Postkarten-Sammlung „Biel, zeig uns deine Architektur“

In meiner Heimatstadt wurde im Jahr 2017 ein Fotowettbewerb gestartet. Es wurde dazu aufgerufen die besten Fotos moderner und zeitgenössischer Architektur in der Stadt Biel einzuschicken. Eine Jury suchte anschliessend die 10 besten Einsendungen aus und diese wurden dann als Postkarten veröffentlicht und an die Leute verteilt.

 

Ich finde alle diese Fotos wunderschön und wollte Ihnen einen geeigneten Platz in meinem Haushalt geben. Ich begann mir also einen Plan zurecht zu legen, aus diesen Karten ein Mini-Album zu erstellen. Da ich mir vor kurzem zudem die Cinch zugelegt habe, fiel mir die Frage nach der Bindungsart dieses mal nicht schwer.

 

Ich wollte die Karten allerdings nicht einfach auf ein Papier kleben und anschliessend binden, denn auf der Rückseite wurde jeweils noch das Motiv sowie der Fotograf erwähnt, also entschied ich mich für schmale Bindungsstreifen in den Massen 3 x 10.5cm. Ich lochte sie mit der Cinch auf einer der langen Seiten, und auf der anderen brachte ich doppelseitiges Klebeband an. Anschliessend klebte ich sie auf die Rückseite der linken, kurzen Seite der Postkarte. Und so entstanden aus einfachen Postkarten, Albumsseiten. Ich erstellte im gleichen Verfahren eine zusätzliche Blanco-Seite, auf der ich kurz umschrieb, um was es sich bei diesem Album handelt.

 

Danach war das Cover an der Reihe. Ich schnitt mir 2 Stück Karton in den Massen 16.5 x 10.5 cm zurecht und bezog sie mit Motivpapier. Auf der Innenseite beklebte ich sie mit einfachem weissen Papier.

 

Anschliessend lochte ich beide Kartons. Leider fehlte mir noch etwas die Übung mit der Cinch und es kam, wie es kommen musste: Ich lochte schräg… und das bei beiden Kartons… also lochte ich die gegenüberliegende kurze Seite erneut, und diesmal mit sehr viel mehr Sorgfalt. Doch was soll ich jetzt mit den missglückten Kanten machen? Mein liebster Plan B: überkleben, verdecken und nie wieder darüber reden (ausser in meinem Blog 😉 ). Ich überklebte die Löcher also mit weissem Papier, und versuchte zuvor die Löcher mit den ausgestanzten Teilen zu schliessen, damit es nicht zu sehr durch das Papier schimmert. Glücklicherweise ging mein Plan auf und mein Missgeschick ist für immer versteckt.

 

Für die Covergestaltung stempelte ich den Titel mit meinen Einzelbuchstaben-Set „Calligraphy Alpha“ von Altenew auf weisses Papier, schnitt es in einer beliebigen Form aus und klebte es für etwas mehr Kontrast auf ein schwarzes Papier. Auch dieses schnitt ich nun als feinen Rahmen aus und klebte das ganze auf das Cover. Der Rücken blieb schlicht.

 

Als letztes setzte ich alle Teile zusammen und band das Buch mit einer weissen Spiralbindung (d: 2.5cm).

 

Welches Schicksal haben solche Postkarten in deinem Haushalt? Hattest du anfangs auch Schwierigkeiten mit der Cinch? Wie reagierst du auf Missgeschicke?

 

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